Auf historischen Spuren durch ein alpines Flusstal - 3000 Jahre Saumwege entlang der Tiroler AchenBeschreibungEine kleine Gruppe engagierter Sondengeher unter fachlicher Aufsicht des Landesamtes für Denkmalpflege haben in den letzten Jahren Erstaunliches zu Tage befördert: Die Funde weisen auf eine 3000-jährige spannende Geschichte und eine bisher unterschätzte Bedeutung des Achentals als historische Wegeverbindung zwischen dem Chiemgau und dem Pinzgau. Entlang des Weges zwischen dem Übergang am "Streichen" und Grabenstätt am Chiemsee werden die wichtigsten historischen Orte und Stationen der Geschichte erlebbar. ZielsetzungGeschichte spannend erlebbar machen für Einheimische und als zusätzliches touristisches Angebot für Urlaubsgäste und Schulklassen. Schaffung eines Angebotes von überregionaler Bedeutung, das es in dieser Art noch nicht gibt. Das enorme Wissen und Engagement Ehrenamtlicher, dazu die vielen Fundstücke, die überwiegend in Garagen und Kellern schlummern sowie die vielen punktuellen Einzelaktivitäten zum Thema Geschichte des Achentals werden in einem gemeindeübergreifenden Gesamtkonzept zusammengefasst. Durch die Einbindung versch. Gruppen wird erreicht, dass sich eine breite Basis der Einheimischen mit ihrer Kultur und ihren Wurzeln auseinandersetzt, die Identifikation mit dem Talraum wächst. Es wird kein Themenweg wie viele andere, Ziel ist die Herausarbeitung und das Lebendigmachen der Geschichte eines einzigartigen Gebirgstales. Durch die Authentizität wird darüber hinaus ein echter, zu den Einheimischen passender Mehrwert für den Tourismus geschaffen. DurchführungAufbau und Koordination/ fachliche Betreuung eines Arbeitskreises aus den Sondengehern, Heimatpflegern, Vereinen, Gemeinden, Bürgern, Umweltbildner… für die Begleitung des Projektes. Begleitend Infoveranstaltungen, Vorträge, Ausstellungen. Erstellung eines Gesamtkonzeptes und seiner Einzelelemente durch Fachleute unter Einbeziehung des ehrenamtlichen Know-Hows und Engagements für das Erlebbarmachen der historischen Wegeverbindung mit Beschilderung, informativen/erlebnisorientierten Stationen an besonderen Orten (z.B. Grabstelle, Fundstelle Eisenerz, Kultstätte bei Staudach mit Moorblick, etc.), Gestaltung eines Info-Museums in Grabenstätt. BeteiligteVerein Ökomodell Achental e.V. (Gemeindeverwaltungen und Bürgermeister der Mitgliedsgemeinden im Ökomodell Achental e.V.), Heimat- und Geschichtsverein Achental, Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege, Kreis- und Ortsheimatpfleger, Bürgerinnen und Bürger der Achentalgemeinden, Achentaler Schulen, Achentaler Touristiker, Arbeitskreis Umweltbildung im Ökomodell Achental, heimische Handsbetriebe, heimische Gastronomie LaufzeitOktober 2007: Projektstart mit Informationsversammlung, Gründung Arbeitskreis. Anfang 2008: Workshop mit Ausstellung und Ortsbegehungen. Mitte 2008: Konzeptentwurf Vorstellung öffentlich. Oktober 2008: Konzept fertig. Planung/Strukturierung der Umsetzungsschritte. Begleitung der Umsetzung durch den AK. Fertigstellung der ersten Stationen Ende März 2008. Einweihung mit "Samern" und "Römern" Mai 2009. FinanzierungEigene Mittel, bzw. Gelder von Geldgebern (in Euro): 39000 Ansprechperson
Verein Ökomodell Achental e.V. |