Erfolgreiches Jugendworkcamp in Argentière-la-Bessée/F
Die Idee von Workcamps für die Jugendlichen der Mitgliedsgemeinden von "Allianz in den Alpen" kam in einem DYNALP² Workshop auf, der in Bovec/Sl im März 2007 mit dem Titel "Was hält die Jugend im Tal?
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Jugendliche bei der Arbeit, beim Herstellen eines Hanfseiles während des Rahmenprogramms und am Abend bei Diskussionen über die nachhaltige Entwicklung in den Alpen.
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Julliet 2008
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Rafting
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Rezepte und Erfolgsgeschichten gegen die Abwanderung" stattfand. Nach mehreren sehr erfolgreichen Zusammentreffen mit dem französischen Erziehungsnetzwerk für alpine Umwelt (REEMA) wurden im Juli und August zwei Workcamps in Argentière-la-Bessée/F, das seit 2005 Mitglied des Gemeindenetzwerks ist, durchgeführt. Organisiert wurden diese von "Aktion internationale Katastrophenhilfe", einem internationalem Solidaritäts- und Hilfsverein, der weltweit seit 70 Jahren tätig ist. Während drei Wochen arbeiteten die Jugendlichen in den Silberminen von Fournel, wo sie die alten Stollen wieder instand setzten, um die Minen für archäologische Forschungen und touristische Nutzung begehbar zu machen. Neben der Arbeit standen aber auch verschiedene Aktivitäten im Sinne der nachhaltigen Entwicklung auf dem Programm. So wurden z.B. ein Imker oder Wanderungen im Nationalpark les Ecrins unternommen und vieles mehr. Ausserdem wurde das abwechslungsreiche Rahmenprogramm durch abendliche Diskussionen rund um die nachhaltige Entwicklung ergänzt, die von Siv-Ann Lippert, Betreuerin von "Allianz in den Alpen" in Frankreich, und Carine Pionetti, Umwelt- und Entwicklungsberaterin, moderiert wurden. Diese Abende am Lagerfeuer und unter Sternenhimmel wurden in einer entspannten und spielerischen Atmosphäre abgehalten, die alle Teilnehmenden dazu animierte über die aktuellen und zukünftigen Probleme in den Alpen zu diskutieren. Die jungen Erwachsenen aus ganz Europa (Ungarn, Polen, Spanien, Portugal, Schweiz, Deutschland, etc.) und auch aus der ferneren Umgebung wie z.B. aus Ostrussland haben ihre unterschiedlichen Meinungen ausgetauscht und gemeinsam diskutiert, wie sie nachhaltige Handlungsweisen in ihrem täglichen Leben integrieren können. Die Workcamps mit Überlegungen über die Zukunft und die nachhaltige Entwicklung in den Alpen zu verbinden, hat sich als interessante Kombination herausgestellt, welche es zu wiederholen und weiter zu empfehlen gilt! Nach dieser ersten Erfahrung ist es ein Ziel des Gemeindenetzwerkes "Allianz in den Alpen", weitere solcher Jugendcamps mit Jugendlichen aus Mitgliedsgemeinden in Mitgliedsgemeinden zu organisieren. Um den interessierten Gemeinden und den bei der Organisation von Workcamps spezialisierten Einrichtungen eine intensivere Zusammenarbeit zu ermöglichen, hat "Allianz in den Alpen" mit der Gemeinde Schaan/FL einen Projektantrag im Rahmen der europaweiten Projektausschreibung "Jugend in Aktion" bei der nationalen Vertretung in Liechtenstein eingereicht. Die Entscheidung darüber fällt in den nächsten Wochen. Weitere Informationen: Claire Simon, info@alpenallianz.org.
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